Bau-Tipps
Jetzt geht´s los- Sorgen und Freuden der Bauführung!
Nach dem erfolgreichen "absolvieren" der Bauverhandlung und dem Erhalt des Baubescheides, unter Einhaltung der 14tägigen Einspruchsfrist kann es endlich losgehen. Das ausführende Unternehmen, wurde bereits gefunden und beauftragt und sollte "Gewehr bei Fuß" stehen damit keine Zeit verloren wird.
Der Bauzeitplan, den Ihr Planer in Abstimmung mit den Ausführenden erstellt hat, wird nun das wichtigste Zeit-Kontrolle Instrument werden.
Im Vorfeld ist es wichtig, dass die für die Bauführung notwendigen Anschlüsse ans Wassernetz sowie Strom vorhanden ist.
Der erste entscheidende "Akt" der Bauführung ist der Baugrubenaushub. Ein manchmal riesiger Bagger wird das in wenigen Stunden erledigen. Meistens wird dies von einer Sub-Firma Ihres Baumeisters durchgeführt. In weiterer Folge beginnen dann die Rohbauarbeiten und werden diese innerhalb weniger Wochen ausgeführt. Vielfach staunen Bauherren wie rasch es geht und sind natürlich guten Mutes!
Bei den weiteren Gewerken tritt dann manchmal eine gewisse Enttäuschung auf, da hier zwar auch sehr viel weitergeht, man aber die einzelnen Leistungsabschnitte nicht so deutlich wahrnimmt.
Wichtig ist, dass Sie immer den Bauzeitplan bei der Hand haben, um zu kontrollieren wie Ihre Baustelle zeitlich liegt. Natürlich kann nicht empfohlen werden, dass Sie das selbst machen, sondern wird Sie Ihre Planer, der jetzt als örtliche Bauaufsicht sämtliche ausführenden Unternehmen überwacht, entsprechend informieren.
Das Einsetzen einer unabhängigen örtlichen Bauaufsicht ist unbedingt notwendig, denn während der Bauführung gibt es immer wieder Rückfragen der Firmen und sind rasche Entscheidungen notwendig - und welcher Bauherr hat hier die nötige Fachkompetenz um selbst diese technischen Entscheidungen zu treffen. Werden die falschen Entscheidungen getroffen, geht das oft schmerzlich zu Lasten des Baubudgets.
Ihr Planer koordiniert alle Professionisten, kontrolliert ihre Arbeiten und prüft die Rechnungen. Meistens werden wöchentliche Baubesprechungen abgehalten, ein Baubesprechungs-Protokoll wird erstellt und allen Beteiligten übermittelt. Der Bauherr braucht nicht selbst bei diesen Besprechungen anwesend sein, sondern kann sich ruhigen Gewissens auf seinen Planer verlassen.
Wenn wirklich einmal etwas schief laufen sollte, so wird nach dem Verursacher-Prinzip der Schaden behoben, bzw. die Mehrkosten weiterverrechnet. Meistens schaut ein "Schaden" aber wilder aus und entpuppt sich manchmal als Kleinigkeit.
Das "Klima" auf der Baustelle ist ein wichtiger Faktor für die Ausführung. Als Bauherr kann man dazu natürlich sehr viel beitragen!
Bei "Top-Baustellen" gibt es auch heute noch die sog. "Gleichenfeier". Diese wird nach der Dachgleiche (der Rohbau-Fertigstellung) ausgerichtet, sozusagen als Feier, dass nun dieser Bauabschnitt, der in früheren Generationen für die Arbeiter mehr Gefahren mit sich brachte, abgeschlossen ist.
Wie sonst im Leben, zeigt sich auch hier, dass ein gutes Miteinander hilfreich ist und Ihre Baufirma, dann vielleicht nicht jeden kleinen zusätzlichen Handgriff als "Regie" verrechnet.
Ein erfahrener Planer wird Ihr Projekt daher bestens überwachen und gibt Ihnen somit die Sicherheit von unabhängiger Stelle, dass alles so gebaut wurde wie beauftragt!
Sie wollen ein kostenloses Beratungsgespräch, dann kontaktieren Sie uns
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